L(i)ebe den Moment – nach dem Tritt in den Po?

Warten auf den perfekten Moment??

Nimm den Moment und mach ihn doch perfekt!! Für dich. Geht denn das? Ja, das geht. Jeder Moment in sich hat etwas zauberhaftes, einen ganz besonderen neuen Geschmack auf das Leben. Der Geschmack ist wahrlich nicht immer süß. Manchmal auch bitter, salzig, abgruselnd, ekelhaft, geschmacksneutral, traurig, hoffnungslos, blumig, freudvoll, magisch, zauberhaft, zuckersüß oder lieblich. Das Leben bietet täglich eine riesengroße Vielfalt an Geschmäckern. Doch, es hängt nur von uns ab, ob wir diese bewerten,  ignorieren,  wertfrei und freudig annehmen oder dankend ablehnen. Ja, und auch, ob wir überhaupt bereit sind, etwas Neues zu probieren.

L(i)ebe den Moment

Kann man in einen Moment verliebt sein? Auf was wartet man? Im Leben? Was könnte des Daseins größte Freude sein? Unspektakulär? Einfach eine tägliche Freude? Ist es nicht wahrlich in uns? Ich hab es versucht zu verstehen. Hab täglich „das Großartige“ gesucht. Und erst jetzt beginne ich zu verstehen.

Es sind nicht die Sterne nach denen wir greifen sollen und auch nicht der noch nicht gelebte Traum. Nein? Nicht ganz nein, aber doch nein. Es ist der Moment, der Augenblick, der so viel fantastisches beinhaltet. Man muss ihn nur erkennen, ihn lieben und leben.  Erkennen kann man jedoch nur dann, wenn man bereit ist auf das Abenteuer Leben.  Und sich nicht gähnend vor das offene Fenster stellt und der anhaltenden Langeweile nachgibt,  sondern sich für die eigenen Visionen einsetzt , dafür brennt und jede Sekunde Leben wie einen fantastischen Silvesterknaller herzlichst begrüßt und willkommen heißt. Und auch die kleinsten Kleinigkeiten wieder schätzen lernt. Dankbar. Das Leben kann sich von einem Moment zum anderen schlagartig ändern – und urplötzlich am seidenen Faden hängen.

LuxusSeifenblase mit Handlungsbedarf

Ich weiß wovon ich spreche, wenn ich den seidenen Faden vor meinen Augen sehe.

Ich weiß, was es heißt, sein Leben von einem Tag auf den anderen, noch dazu völlig unerwartet, auf den Kopf gestellt zu bekommen.

Ich weiß, was es heißt, im Luxus zu schwelgen und auch ums nackte finanzielle Überleben zu kämpfen.

Ich weiß was es heißt, wenn plötzlich alles zusammenbrechen zu scheint.

Ich weiß was es heißt, wenn Verständnis sich umkehrt.

Ich weiß was es heißt, wenn die LuxusSeifenblase zerplatzt und einer nüchternen Erkenntnis Platz macht.

Und dann bemerkt man deutlich den Handlungsbedarf und zwar augenblicklich. Das mal sorgsam, mal unachtsam aufgebaute Leben schreit nach Liebe und Anerkennung und macht schmerzlich auf sich aufmerksam. Da helfen kein Selbstmitleid und auch keine Ausreden mehr. Und das Ertrinken in den eigenen Tränen kann zwar befreiend, aber auf keinen Fall die Lösung sein.

Die Lösung?

Gibt es die? Ja… Manchmal ist sie nicht gleich da, für uns sichtbar, aber für jedes Problem gibt es sie tatsächlich. Die Lösung respektive Lösungswege.

>>Ein Problem ist nur so lange ein Problem, so lange wir es dazu machen<< 

Es geht wieder ums Erkennen und ums Annehmen der Situation. Das ist schon die halbe Lösung. Sich nicht mehr zu wehren, von den Tatsachen ablenken und auf unbestimmte Zeit aufzuschieben. Sondern anpacken – an der Wurzel. Irgendwann ist das Ende der „unbestimmten Zeit“. Und dann tut es nämlich richtig weh. Die Erkenntnis. Dann stellt sich ein unglaublicher Druck zum Problem und verschärft es massiv. Eigentlich möchte es uns damit nur sagen „du hast einfach zu lange gewartet“. Hast den perfekten Moment nicht erkannt und musst jetzt den un-perfekten Moment ohne „Wenn und Aber“ annehmen.

Ernüchternd?

Bestimmt, aber nicht für uns. Wir wissen das ja ;).. aber für all die anderen, die gerade wie ich in so einer wieder nicht früh genug erkannten Situation sind, für die könnte es sehr hilfreich sein. Sich einfach daran zu gewöhnen – im Augenblick zu leben,  die Zeichen der Zeit sofort zu erkennen und nichts vor sich herzuschieben. Denn wir kennen das alle. Je mehr „Müll“ sich vor uns auftürmt, umso schwerer wird es, ihn ordnungsgemäss zu entsorgen. Dann benötigen wir Hilfsmittel und helfende Hände. Dann könnte es richtig mühevoll werden. Sogar zermürbend. Manchmal ist die aufgestaute Erkenntnis unaufgearbeiteter vor sich hergeschobener Probleme tonnenschwer und allein der Anblick lässt einen erschaudern. Und wie soll man untern dieser Last  ins Handeln kommen? Da hilft nur eins – FLUCHT. Scherz, natürlich nicht…

Flucht

Zu flüchten war schon immer meine Strategie. Wenn der Druck zu groß wurde, dann machte ich es den Pferden gleich. Pferde sind Fluchttiere. Wahrscheinlich liebe ich sie auch wegen dieser Wesensart noch mehr. Jedoch, für uns ist es nicht unbedingt die Lösung. Zu flüchten bedeutet lediglich – im menschlichen Dasein – ein weiteres Aufschieben unerledigter Situationen. „Du musst dich dem Leben stellen!“ Ja klar, klingt gaaaanz einfach. Aber wie denn? Wenn alle Zeichen auf Sturm stehen und du nicht mehr weißt, wie du deine Segel, geschweige dein ganzes LebensSchiff davor bewahren sollst – vor dem sicheren Untergang. Was könnte hilfreich sein?

Sichtweisenveränderung

Erstmal neue Möglichkeiten zulassen. Das bedeutet,  andere Sichtweisen anzunehmen. Sich „diverses“ einzugestehen. Handlungswege zu erkennen. Zu handeln im richtigen Moment geht nur dann, wenn man jeden Moment als richtig anerkennt – zu jenem Zeitpunkt, wo wir das erste Mal damit konfrontiert wurden. Das ist für mich „l(i)ebe den Moment und mach ihn perfekt“. Nicht immer warten auf den sprichwörtlichen Tritt in den Po, der manchmal, wie wir ja, tja leider, alle wissen – ziemlich schmerzhaft sein kann. Manchmal unnötigerweise, jedoch immer zum richtigen Augenblick. Wenn man dann die Notwendigkeit einer Handlung auch nicht erkennt, obwohl man es spürt – ja, dann hilft wirklich nur mehr eins – die FLUCHT oder ganz einfach – resignieren. Mit neuen Ausreden, die der Verstand bereits für uns  bereit hält;) Aber, da wir alle eine kapazitätsfreie Denkzentrale auf unser Abenteuer Leben mitbekommen haben, lernen wir natürlich aus der letzten nicht wirklich lösungsbringenden Flucht oder Resignation – was auch immer – und machen es diesmal natürlich besser.

>>Wir werden zu Helden!!<<

Jawohl – und stellen uns diesmal furchtlos dem Problem!! Und nur nebenbei: manchmal ist die Lösung auch ganz einfach und erscheint uns nur als riesengroßes Monster. Vieles regelt sich von alleine oder nimmt nur einen Bruchteil des erdachten Ausmasses an.

Also, Packen wir es an – heute noch!! denn WIR haben nur dieses „Heute“ diesen Moment, und machen ihn einfach unperfekt perfekt – für UNS. Jeden…

Erschaffen wir wieder magische Augenblicke!!

>>Einmal erlebt – möchtest du diese nie mehr missen – in deinem Abenteuer Leben.<<

„TheStoryofmylife“ – das Leben ist eine Wundertüte

Alles Liebe, Tamara

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